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Malteser Freiburg

Fachtagung Ehrenamt fand in Schwetzingen statt

Karla Freifrau von Loe ist neue Stadtbeauftragte der Malteser in Schwetzingen. Professionalisierung im Rettungsdienst erfordert Umstrukturierungen.

10.03.2014
110 Malteser versammelten sich zur Fachtagung Ehrenamt in Schwetzingen
Schwetzingen. Der Malteser Hilfsdienst in Schwetzingen hat ab sofort eine eigene Stadtbeauftragte: Karla Freifrau von Loë, die das Amt der Beauftragten in den vergangenen Monaten zunächst kommissarisch übernommen hatte, wurde am Wochenende von der Malteser Diözesanleiterin Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim offiziell zur Stadtbeauftragten ernannt. Damit vertritt Von Loë die Anliegen der Schwetzinger Malteser, die seit 2011 in einer eigenständigen Stadtgliederung aktiv sind, auch diözesanweit.  „Wir sind froh und dankbar, dass Karla Freifrau von Loë bereit ist, sich für die Malteser in Schwetzingen einzusetzen“, sagte Spies von Büllesheim bei der Verleihung der Ernennungsurkunde. Die Malteser in Schwetzingen haben, so die Diözesanleiterin, schon vieles geleistet – und das, obwohl sie zu den jüngsten Gliederungen in der Erzdiözese Freiburg gehören. Mit Bravour meisterten sie auch ihre jüngste Herausforderung: Sie richteten die jährlich stattfindende Versammlung des Malteser Vorstandes in der Erzdiözese Freiburg, der Beauftragten, Bezirksdelegierten und Referenten aus und hatten dazu 110 Malteser nach Schwetzingen eingeladen. Die Delegierten begrüßten dabei auch die neue Freiburger Diözesangeschäftsführerin der Malteser, Sabine Würth, die seit Ende vergangenen Jahres im Amt ist. Würth betonte, wie sehr ihr die zahlreichen Ehrenamtlichen am Herzen liegen, die sich in Schwetzingen sowie der gesamten Erzdiözese Freiburg für andere Menschen engagieren. „Miteinander Malteser“ – diesem Anspruch und Motto wollten sich die Malteser auch in Zukunft stellen, sagte Würth weiter. „Nur wenn Ehrenamtliche in ihrem Engagement unterstützt werden und erfahren, wie viel gemeinsam bewirkt werden kann, sind wir als Malteser auch in Zukunft gut aufgestellt.“ Eine Verschiebung wird dabei jedoch die Einführung des Notfallsanitätergesetzes mit sich bringen. Dieses sieht landesweit eine flächendeckende Professionalisierung im Rettungsdienst voraus – ehrenamtliches Engagement im Rettungsdienst wird damit in den nächsten Jahren alleine durch den zunehmenden Ausbildungsumfang deutlich erschwert. Auch die gesellschaftlichen und demographischen Entwicklungen der vergangenen und kommenden Jahre stellen die Malteser vor große Herausforderungen. „Die Malteser haben heute sehr viele wichtige Aufgaben“, sagte Diözesanleiterin Baronin Spies in Schwetzingen. „Versorgten die Malteser in ihren Anfangsjahren vorwiegend Unfallopfer, indem sie etwa Sanitätsstationen an Autobahnen errichteten, ist das Spektrum der Hilfeleistungen in der modernen Gesellschaft sehr viel reichhaltiger geworden.“ Ein gutes Miteinander sei deshalb notwendig, um effektive Hilfe leisten zu können. „Die Wunden, die es heute zu versorgen gilt, sind nicht immer äußerlich sichtbar. Einsamkeit ist ein großes Thema, beispielsweise bei alten und kranken Menschen“, berichtete auch die Schwetzinger Stadtbeauftragte von Loë. So wollen sich die Malteser beispielsweise den Herausforderungen einer immer größer werdenden Anzahl von demenziell erkrankten Menschen mit Unterstützungs- und Qualifizierungsangeboten stellen.

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