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Malteser Freiburg

Landesempfang für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz

Innenminister Reinhold Gall: „Unser Land braucht Engagement, Hilfsbereitschaft und Teamgeist im Ehrenamt“

12.05.2016

„Es ist mir eine Ehre und eine große Freude, mich mit diesem Empfang bei Ihnen im Namen der Landesregierung für Ihr ehrenamtliches Engagement in den Hilfsorganisationen, der Feuerwehr, dem THW und bei den Reservisten zu bedanken.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall bei seinem dritten Landesempfang für rund 400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz am Samstag, 30. April 2016, in Stuttgart.

Zum Empfang waren auch Malteser aus der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart eingeladen.

Es gebe viele Gründe, ihnen dankbar zu sein: die unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die Entschlossenheit und die Ausdauer, das Einfühlungsvermögen und die eigenen Fähigkeiten, die sie freiwillig und ehrenamtlich bei ihren Organisationen einbringen. Inzwischen gehöre auch eine große Bereitschaft der Helferinnen und Helfer dazu, sich auf neue Techniken und Gerätschaften einzulassen, die sie in die Lage versetze Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen.

„Mit Ihrem Engagement zeigen Sie immer wieder Ihre große Bereitwilligkeit und Ihren Mut, gesellschaftliche Verantwortung für die Sicherheit in unserem Land zu übernehmen“, lobte Minister Gall. Bei Großschadensereignissen könne man sich jederzeit auf die Einsatzbereitschaft und die vielfältigen Erfahrungen der Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz verlassen. Gerade bei schwerwiegenden Ereignissen zeige sich, wie empfindlich Menschen verletzt und getroffen werden können, und wie wichtig dann schnelle und kompetente Hilfe von den entsprechenden Organisationen ist, um einen solchen Einsatz zu bewältigen.

Da die Sicherheit der Bevölkerung an oberster Stelle stehe, habe die Landesregierung die bestehenden Sicherheitsvorkehrungen im Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen weiter verbessert. „Wir können und müssen jedoch weiter Vorkehrungen treffen, um Risiken zu minimieren und dafür sorgen, dass sich Ereignisse wie in Tschernobyl und Fukushima nicht wiederholen“, hob der Innenminister hervor. Es sei ein stets wichtiges Anliegen im Land, ehrenamtliches Engagement und die Hilfsbereitschaft der Hilfsorganisationen zu fördern und wertzuschätzen. „Der heutige Helferempfang, die im vergangenen Jahr erstmals vergebene Auszeichnung für ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber im Bevölkerungsschutz und die vor kurzem erfolgte Stiftung der Auszeichnungen verdienter Helfer, sollen Beiträge zur würdigen Außendarstellung sowie Motivation in diesem wichtigen Ehrenamt sein“, betonte Gall.

Die Herausforderung, das hohe Niveau des Notfallvorsorgesystems zu halten, sei nur gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Bevölkerungsschutz zu schaffen. „Ich möchte deshalb Ihnen allen, die Sie im Ehrenamt viele Stunden Ihrer Freizeit für Ausbildung, Übungen und Einsätze aufbringen, um Menschen in schwierigen und lebensbedrohlichen Situationen zu helfen, meine Anerkennung und meinen größten Respekt aussprechen“, unterstrich der Innenminister.

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