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Malteser Freiburg

Offenburger Unternehmen und Malteser von Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich beim „Förderpreis Helfende Hand 2012“ ausgezeichnet

05.12.2012
Von links nach rechts: Frank Vogt, Winfried Mantwill, Jessika Vogt, Markus Bruder, Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich
Berlin/Offenburg, November 2012  •  Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich hat am 30. November 2012 in Berlin beim Förderpreis „Helfende Hand“ unter anderen auch sechs Projekte der Malteser ausgezeichnet. Der Wettbewerb stellt Projekte vor, die das Interesse am ehrenamtlichen Engagement im Bevölkerungsschutz wecken. Stimmen sammelten die beteiligten Projekte über eine Internetabstimmung durch die Bevölkerung. Für die Endausscheidung in Berlin waren aus den insgesamt 176 Bewerbungen auch die sechs Projekte der Malteser nominiert, darunter in der Kategorie „vorbildliches Arbeitgeberverhalten“ die Offenburger Elektrogroßhandel Friedrich Streb Franz Bruder GmbH – für die Bereitschaft, seine Mitarbeiterin Jessika Vogt, ehrenamtliche Rettungsassistentin bei den Maltesern, bei Notfalleinsätzen freizustellen. Das Vorzeigegespann erlangte in seiner Kategorie schließlich den vierten Platz. Seit Beginn des Beschäftigungsverhältnisses von Jessika Vogt stellt ihr Arbeitgeber, die Firma Streb, sie für Notfalleinsätze der Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Malteser Mittelbaden frei, wenn die regulären Einsatzkräfte des öffentlichen Rettungsdienstes das akute Notfallaufkommen nicht mehr allein abarbeiten können. Dies kommt bis zu 40 mal pro Jahr vor. Jessika Vogt kann dann während ihrer Arbeitszeit den Arbeitsplatz verlassen und sich in der zusätzlichen Notfallversorgung durch die Malteser engagieren. Die Dauer der Einsätze beträgt im Durchschnitt zwei Stunden. Diese großzügige Haltung des Unternehmens wurde durch die Bevölkerung mit dem vierten Platz belohnt. Die Ehrung fand im Rahmen einer sehr würdigen Veranstaltung in den Räumen der Bayerischen Landesvertretung in Berlin mit rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Darunter auch Preisträger Markus Bruder (Geschäftsführer der Firma Streb) und Jessika Vogt (Rettungsassistentin der Malteser Offenburg) sowie Winfried Mantwill (Vorstandsmitglied der Malteser Diöze-sangeschäftsstelle Freiburg und Bezirksbeauftragter Mittelbaden). „Wir unterstützen dieses ehrenamtliche Engagement gerne. Wir sehen es als eine Gemeinschaftsaufgabe an und sehen uns mit dieser Einstellung als Arbeitgeber auch bestätigt“, so Markus Bruder, der den Aktionstag Helfende Hand und das Zusammentreffen mit Bundesminister Dr. Hans-Peter Friedrich als sehr schöne Er-fahrung empfand. Die Auszeichnungsurkunde werde im Unternehmen einen festen Platz einnehmen. Auch Jessika Vogt fühlt sich als ehrenamtlich Engagierte bestärkt und bestätigt. „Ich finde es toll, dass mein Einsatz und der vieler anderer Ehrenamtlicher in einem solchen Rahmen gewürdigt wird“, so Vogt, die ihrem Arbeitgeber für dessen Unterstützung sehr dankbar ist. Letztlich profitieren übrigens tatsächlich alle Seiten von diesem Engagement, denn nachweislich zeigen ehrenamtlich Tätige auch im Unternehmen hohe Einsatzbereitschaft. „Diese Auszeichnung ist ein schönes und wichtiges Signal auch für andere Unternehmen in der Region, mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Aufgaben des Bevölkerungsschutzes und allgemein für das Eh-renamt freizustellen“, meint Winfried Mantwill, der sich bei dem Unternehmen Streb für diese außerordentliche Einstellung zum Ehrenamt bedankte. Auch in weiteren Kategorien belegten Malteser aus ganz Deutschland gute Plätze oder bestiegen gar das Siegertreppchen. „Besonders beeindruckt war ich von der Ideenvielfalt der Malteser Bewerbungen“, freute sich Edmund Baur, Vizepräsident des Malteser Hilfsdienstes und Mitglied der Jury. „Dies hat dazu geführt, dass wir das bisher beste Ergebnis erzielen konnten und dieses Jahr damit  der erfolgreichste Verband waren.“ Mehr Informationen zum Wettbewerb gibt es auf: www.helfende-hand-foerderpreis.de

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